Die Damwildhaltung als landwirtschaftliche Wild-haltung ist in Niedersachsen am weitesten verbreitet. Diese mittelgroße Hirschart ist sehr anpassungsfähig und hat eine robuste Konstitu-tion. Daher ist sie kaum krankheitsanfällig und eignet sich aufgrund der natürlichen Veranlagung besonders für die landwirtschaftliche Nut-zung.

Das Betreiben der landwirtschaftlichen Wildhaltung unterliegt rechtlichen Bestimmungen, die in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich gehandhabt werden.

Die Mindestgröße einer Wildhaltungsfläche sollte möglichst 1 ha betragen, auf der 10 zuchtfähige Stücke Damwild plus Nachzucht gehalten werden können. Auf dem Göhrdehof beträgt die Gehegegröße 3,5 ha. Sie wird als Nebenerwerbslandwirtschaft betrieben.

Hauptfuttergrundlage in der ganzjährigen Freilandhaltung ist der natürliche Aufwuchs des Grünlandes. In der vegetationsarmen Jahreszeit werden landwirtschaftlich erzeugte Vorratsfuttermittel, wie z. B. Heu, Getreide, Rüben und Ähnliches zusätzlich angeboten.

Die Düngung der Weideflächen erfolgt nach Entzug.

Damit werden einerseits die Verbraucherwünsche bzw. -forderungen nach optimalen Produktionsmethoden erfüllt und andererseits bleiben die Belange des natürlichen Stoffkreislaufes mit folgender Bedeutung erhalten:

  • Ordnungsgemäße Bodenversorgung
  • Vollwertige Tierernährung
  • Gesunde Nahrungsmittel